FETISH WEEK LONDON

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Jedes Jahr Anfang Juli veranstaltet die schwule Fetisch-Social-Media-Plattform „recon“ in diversen Clubs in London die Fetish Week London. Das Angebot reicht weit, von einem „Fetish Cabaret“, über Themen-Partys bis zu „Masterclasses“. Doch der Reihe nach: Das offizielle Eröffnungs-Event war auch in diesem Jahr traditionell die Members‘ Party, diesmal im Club „The Steel Yard“. Diese Party ist immer sehr klein eher familiär. Man muss zu dieser Party eingeladen werden, denn Tickets dafür kann man nicht käuflich erwerben.

Ab nun gibt es allerdings für jeden Tag der Fetish Week zumindest ein offizielles Event und zahlreiche Side-Events der Partner und Sponsoren. Montag ging es im offiziellen Teil ins „Prince Charles Cinema“, um den britischen Film „In from the Side“ (deutscher Titel: „Seitenspiel“) von Matt Carter anzusehen. Als eines der Side-Events sei hier das Fetish Pub Social in der Royal Vauxhall Tavern erwähnt, welches großen Zuspruch fand. Dienstag wurde es wieder kulturell interessant, denn das offizielle Event der Fetish Week war eine eigene Kabarett-Vorstellung in der Royal Vauxhall Tavern mit Comedy, Cirque, Burlesque und kinky Kabarett mit kinky Kabarettisten.

Mittwoch wurde Bildung im Fetisch-Bereich geboten. Die Masterclasses fanden im Electrowerkz in Islington Angel statt. Ein mehr als breit gefächertes Programm an 50-minütigen Mitmach-Vorträgen zu Themen wie „Fisting, an Introduction“, „ABDL Play“, „How to get into Electro Play“ oder „Chastity Belts, locked and happy“ wurden in drei Vortragsräumen gleichzeitig geboten. Das Interesse war so groß und die Zeit pro Vortrag so knapp, dass für nächstes Jahr bereits ein zweiter Tag mit Masterclasses angedacht wird. Donnerstag wurde es dann sportlich. Die „Sports Cruise“-Party ist jedes Jahr Ziel vieler Sportswear-Liebhaber aus ganz Europa und Übersee. Die Party fand in diesem Jahr im Club „FIRE“ in Vauxhall statt, eine sehenswerte Location unter den Bögen der Bahn-Trasse. Ganz in der Nähe des legendären, aber leider nun zu einer Kletterhalle umgebauten Fetish-Clubs „The Hoist“. Die Gäste gaben sich viel Mühe mit den Outfits, und es wurde jedem Sportswear-Liebhaber etwas geboten. Ein Event, das in Europa in dieser Dimension vermutlich einzigartig ist.

Freitag war das Thema der offiziellen Party „Rubber“ und es wurde einmal mehr ins Electrowerkz in Islington gebeten. Die Outfits waren einzigartig und die Stimmung wieder großartig. Die Location war dafür nicht unbedingt perfekt, aber die fantastische Stimmung ließ das schnell vergessen. So viele Fetisch-Männer in poliertem Latex, sieht man nicht so schnell wieder. Vielen Dank an Regulation, die freundlicherweise gratis jedes Outfit nochmal auf Hochglanz gebracht haben. Für all jene, die nicht so gerne in Latex schlüpfen, wurde als Side-Events zum Beispiel eine großartige BDSM-Party im Club „The Lord Clyde“ geboten, oder auch ein Skinhead-Special im Club „The Bunker“.

Samstag findet traditionell das Highlight, die Main-Party der Fetish Week statt. „Full Fetish“ heißt sie und das trifft auch zu. Alles an Fetisch ist zu treffen, was man sich nur denken kann. Neben Rubber, Sportswear und dem klassischen „Jock & Harness“ sieht man unglaublich fantasievolle und kreative Outfits. Teilweise selbst nur für dieses Event angefertigt. Full Fetish fand in diesem Jahr erstmals im frisch renovierten Club „The Egg“ statt. Der Club bietet drei Ebenen, in denen (von unten nach oben) der Darkroom, der Dancefloor und der VIP-Bereich untergebracht wurden. Dancefloor und VIP-Bereich waren zusätzlich über eine Terrasse verbunden, was zu einer netten Umgebung für Gespräche und Spiele beigetragen hat. Im Darkroom wurde es im Laufe der Nacht schlussendlich recht eng, dabei kam es allerdings zu sehr interessanten Begegnungen, die man sonst niemals so entdeckt hätte.

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Sonntag wurde es dann ruhig, und entspannt. Man traf sich ab 16:00 Uhr im Hof des Clubs „Fire“ in Vauxhall zum gemütlichen zusammensitzen. Die Party hieß „Spit Roast Social“, was auch den Inhalt gut beschreibt. Eine kleine Show-Einlage machte diesen Nachmittag sehr kurzweilig und zu einem schönen Ausklang einer anstrengenden Woche. Es war eine anstrengende, doch sehr schöne, einzigartige und eindrucksvolle Woche. Es dauert sicher noch länger, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Garantieren können wir jedoch, dass für jeden Fetisch-Mann etwas dabei war und dass alle Partys auf international höchstem Niveau lagen. Wir freuen uns schon auf die Fetish Week London 2024 und hoffen, wieder dabei sein zu können. Die Briten jedenfalls sind nicht so steif, wie angenommen – außer natürlich, Steifheit ist Teil des Spiels. (ca).

Fotos @recon

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