BIG BALLS

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Die zweitbesten Stücke des Mannes

Wir lieben unsere Schwänze – den eigenen genauso wie zumeist auch den anderen, den fremden oder den unerwartet geilen. Dabei vergessen wir im Taumel unserer Lust gerne einmal die zweitbesten Stücke des Mannes, seine Hoden! Die beiden runden Lustkugeln hängen nicht nur zur Dekoration an unseren Schwänzen dran, sondern erfreuen uns auch immer wieder mit viel warmen Männersaft. Viel wichtiger dabei ist vielleicht aber die Tatsache, dass gerade auch die Hoden zutiefst erogene Zonen sind, die beim Liebesspiel einbezogen werden sollten und damit für einen fettes Extra beim Lust-Kick im Kopf sorgen können! Und das Spiel mit unseren big balls funktioniert nicht nur bestens, wenn vier oder mehr Hoden vor Ort sind, sondern auch bereits bei einem Solo-Flug in Richtung Ekstase. Es ist also an der Zeit, unseren beiden baumelnden Freudenspendern endlich mehr Aufmerksamkeit zu widmen!

Oftmals werden unsere Hoden sträflich vernachlässigt oder gleich gar nicht beachtet – am meisten Augenmerk legen wir noch auf sie, wenn sie schön verpackt samt Schwanz ein ansehnliches Gesamtpaket in der Hose unseres Gegenübers bilden, das wir zu gerne ansehen, während unsere lüsterne Fantasie bereits auf Wanderschaft geht. Doch bevor wir uns genüsslich den beiden kleinen Jungs widmen, klären wir die grundsätzlichen Fakten: Hoden sind im Durchschnitt etwa pflaumengroß, wiegen rund 20 Gramm und haben ein Volumen von bis zu 25ml. Größe, Form und Geschmack sind von Herrn zu Herrn unterschiedlich. Die Hoden selbst bestehen aus rund 300 Hodenläppchen und einem Hodennetz, drum herum befindet sich dann das Bindegewebe. Die Nebenhoden liegen als kleine längliche Wurst seitlich direkt an und sind fest mit den Hoden verwachsen. Im vierten Lebensjahrzehnt sind unsere Hoden übrigens am größten, danach nehmen sie an Umfang und Masse wieder ab. Junge Daddys haben also in der Tat die dicksten Eier!

Unsere Hoden sind nicht nur deswegen unsere besten Freunde, weil sie unseren Liebessaft, das Sperma, produzieren, sondern daneben auch noch männliche Sexualhormone, allen voran das Testosteron, in den Manneskörper feuern und so dafür sorgen, dass die Kerle erst so richtig geil aufeinander werden. In der Antike und im Mittelalter wusste man davon noch nichts und dachte sich, unsere Hoden sind nicht viel mehr als eine unwichtige Durchgangsstation des Spermas auf seinem Weg zwischen Gehirn (!) und Schwanz. Würde unser Saft tatsächlich im Gehirn produziert werden, würden einige Kerle mit Blick auf ihre Gesamthirnleistung wohl niemals abspritzen. Allerdings gibt es auch eine Kehrseite der Medaille: Forschungsergebnisse der letzten fünfzehn Jahre deuten darauf hin, dass wir dank unseres Testosterons auch früher sterben. Warum? Im Zuge der Evolution und im stetigen Kampf nach Fortpflanzung brauchte der Mann viel Kraft und viele männliche Hormone – die darin investierte Energie fehlt ihm dann anderenorts, beispielsweise bei der Abwehr von Krankheitserregern, sodass Männer schneller altern. So zeigten Untersuchungen von Daten über Eunuchen der letzten achthundert Jahre, dass die Lebenserwartung bei den Herren ohne Hoden um 14 Jahre höher liegt. Zu ähnlichen Ergebnissen kam man bei Experimenten mit kastrierten Ratten. Bleibt die Frage, was einem 14 Jahre mehr Lebenszeit bringen sollen, wenn man sein ganzes Leben lang dafür keinen oder nur sehr wenig Spaß beim Sex haben darf? 

Wer jemals mit seinen Hoden irgendwo hängen geblieben ist, beispielsweise am Reisverschluss einer Jeans, oder sich seine beiden Kumpels angestoßen hat, wird sich sicherlich auch schon einmal mit schmerzverzerrtem Gesicht gefragt haben, warum zum Teufel unsere Liebeskugeln nicht im Inneren unseres Körpers stecken wie alle anderen Organe auch. Man könnte jetzt argumentieren, dass uns dann ein wichtiges Potenzial für mehr Lustgewinn beim Sex abhandenkommen würde, aber leider stimmt das als Begründung nicht wirklich. Die Hoden hängen außerhalb unserer Körper, damit sie nicht überhitzen. Bei einer Umgebungstemperatur von rund 34 Grad geht es den Jungs und vor allem den Spermien am besten. Im Körper würden sie sich auf 37 Grad aufheizen, was für die Fruchtbarkeit kontraproduktiv wäre. Wer auf Sperma steht und gerne viel davon hat, sollte also für eine gute Durchlüftung sorgen – zu viel Verpackung ist dabei nicht direkt förderlich. Die Frage nach String, Unterhose, Pants, Boxershorts oder direkt nackt erübrigt sich allerdings – entgegen aller Mythen macht die Wahl der Unterbekleidung keinen signifikanten Unterschied aus. Tatsächlich allerdings sitzen viele Männer unbewusst auch deswegen gerne einmal breitbeinig in Bus und Bahn, damit die Hoden gekühlt werden. Unsere gierigen Blicke auf die dicke Beule sind da nur ein nettes Extra obendrauf sozusagen. Vielleicht funktioniert das nächste Mal, wenn ein Kerl dir gegenüber in der U-Bahn sitzt, ja auch ein Anmachspruch wie: „Junge, du siehst so aus, als wäre dir echt heiß. Sollen wir mal deine Hoden kühlen? Am besten, du holst sie gleich mal raus!“ Für einen Erfolg gibt es unsererseits allerdings keine Gewähr. Übrigens klärt sich damit zudem auch die Frage nach den tiefhängenden Hoden – manchmal baumeln unsere Jungs munter und verspielt herum, ein anderes Mal ziehen sie sich zusammen und es scheint so, als wollten sie beinahe ins Körperinnere kriechen. Der Eindruck ist dabei nicht ganz falsch: Ist es ihnen zu kalt, ziehen Muskelstränge unsere Männerpflaumen nahe an den Körper heran. Ist die Temperatur angenehm oder zu warm, baumeln sie möglichst weit vom Körper weg. Deswegen wirken die Eier bei Kerlen in der Sauna oftmals besonders groß.

So unterschiedlich Kerle auf eine solche Anmache vielleicht reagieren, so unterschiedlich reagieren übrigens auch ihre Hoden – für einige Männer ist ein leichtes Streicheln schon absolut ausreichend, weil ihre beiden Bälle hochsensibel sind. Andere Herren brauchen es, dass man derbe und fest zulangt, gerne auch mal drückt und knetet, als würde man einen Brotteig ordentlich bearbeiten. Extreme Hodenfetisch-Freunde stehen auch auf Schläge, sei es nun mit der Hand, der Faust (!) oder mit Spielutensilien wie einer Reitgerte oder einer Peitsche (Stichwort Ball Spanking). Verantwortlich für diese Sensibilität ist übrigens die Evolution – bei der Wanderung unserer Hoden von der Nierengegend in den Hodensack vor unserer Geburt nehmen die beiden Jungs einen Teil des Bauchfells mit – diese glatte spezielle Haut ist eine wahre Mimose, was Berührungen betrifft. Am Ende lässt sich daher festhalten, dass die meisten Jungs es genießen dürften, wenn man liebevoll, sinnlich und gefühlvoll mit ihrer Penisleibgarde umgeht.

Wo wir gerade beim Thema Unterschiede sind, auch unsere Hoden sind Individuen und es ist völlig normal, dass einer der Jungs tiefer hängt als der andere und sich dieser Zustand auch immer wieder ändern kann. Ähnlich sieht es beim Hodensack aus – von klein bis groß, von viel bis wenig Haut, von eher bräunlich oder doch hell weiß, alles ist möglich und absolut okay. Ähnlich die Behaarung: Einige Jungs verstecken ihre beiden Liebesperlen hinter einem dichten Urwald, andere haben genetisch generell wenig Flauschiges dort zu bieten oder stutzen gerne. Manche lieben den Kahlschlag, also komplett frei von Haaren, andere wiederum finden gerade Haare und manchmal auch den Geruch davon besonders männlich und erotisch. Für ausgedehnte Liebesspiele mit unseren Bällen eignet sich zumeist eine weniger behaarte oder gekürzte Variante besser, ist aber nicht zwingend ein Muss. Tja und manchmal werden unsere Hoden sogar blau, also wenigstens fühlt es sich danach an. Von „blauen Eiern“ spricht man, wenn Kerle beim Sex nicht abgespritzt haben. Einige Männer vor allem auch gerne aus dem asiatischen Raum unterdrücken mit einem festen Druck kurz vor der Ejakulation in der Nähe des Damms unterhalb der Hoden das Abspritzen bewusst und zielgerichtet, um so mehrfach hintereinander kommen zu können. Geschmackssache, natürlich. Manchmal kann es aber auch aus anderen Gründen heraus nicht zum finalen Cumshot kommen, beispielsweise weil die Mutter ohne Anklopfen ins Teenager-Zimmer kommt. In diesem Fall entsteht gerne das Gefühl, als würden die Eier gleich platzen, die „blue balls“ eben. Früher nannte man die Situation auch Kavaliersschmerzen als Anlehnung an Herren der alten Schule, die sich in allen Lebenslagen vornehm zurückhalten. Für die meisten schwulen Jungs ist diese Zurückhaltung nichts – es darf spritzen, tropfen oder herausschießen, wie es nur gerade geht, gerne auch öfters. Übrigens kann es tatsächlich dazu kommen, dass sich unsere Hoden tatsächlich kurzzeitig leicht blau verfärben; das liegt daran, dass das angesammelte Blut nicht zeitnah abfließen kann. Im besten Fall also gilt die Devise, lieber einmal zu viel als zu wenig abzuspritzen. Die Spermien selbst werden beim Sex ohne Ejakulation übrigens wieder abgebaut, eine „Überfüllung“ unserer Hoden gibt es also nicht.

Damit kommen wir bereits zur Frage, wie wir unseren big balls die meiste Freude bereiten können. Es gibt Kerle, die nur durch eine Hodenmassage allein bereits einen Orgasmus bekommen können, also Jungs, strengt euch an! Neugier und Interesse verbunden mit warmem Massageöl ist der Beginn einer guten Session, in dem unsere Eier im Mittelpunkt stehen. Generell ist das sexuelle Spiel rund um die zweitwichtigsten Stücke des Mannes eines, das Zeit verlangt – es ist bestens geeignet für Genießer, weniger für Quickies auf der Herrentoilette. Bevor man Hand anlegt, sollte man dabei darauf achten, das selbige angenehm warm sind und auch unsere Fingernägel nicht wie messerscharfe Klauen aussehen. Im Idealfall cremt man seine eigenen Hände erst einmal mit dem Öl oder einer Handcreme ein, die man anschließend auch für die Massage selbst verwendet. Auch im weiteren Verlauf liegt dann die Ruhe in der Kraft; wer ausdauernd massieren und dabei zudem das Tempo spielerisch wechseln kann, hat schon einmal einen großen Pluspunkt. Die eben besprochene Neugierde darf auch nicht fehlen, sprich, erkunde die Hoden deines Mannes, zieh seine Haut lang, zwirbele oder dreh sie vorsichtig. Fahre mit einzelnen Fingern den Falten in der Haut nach, spüre das Gewicht der Hoden selbst, liebkose sanft und nach und nach etwas fester jeden Hodensack einzeln und reagiere stets darauf, wie dein Partner damit umgeht. Lustvolles Stöhnen ist ein guter Indikator, verzweifelte Schreie eher nicht. Du kannst im Liebesspiel auch hier variieren, massiere mit einer Hand einen Hoden, während du mit der anderen Hand den freien Hoden ein wenig ziehst oder den Übergang zwischen Schwanz und Hoden streichelst. Natürlich kannst du auch mit einer Hand dich Richtung Arsch aufmachen, um sein Loch zu umspielen oder umgedreht den Schwanz deines Kerls erkunden. Doch in einem ersten Schritt lass dir Zeit und konzentriere dich einmal nur auf die Eier. Gerade auch das Nicht-Berühren seines Schwanzes kann ihn erst richtig geil, willenlos und wahnsinnig machen. Wenn du ihm zu früh gibst, was er will, verschenkst du die Chance, dass er intensiver auf die Lustgefühle eingehen kann, die ihm seine Hoden schenken.

Was mit der Hand geht, geht auch bestens mit dem Mund – du kannst also auch mit deinen warmen Lippen die Eier liebkosen. Küsse sie, lecke sie ab, sauge sie einzeln langsam und vorsichtig in deinen Mund ein. Das Spiel mit den Hoden ist immer auch ein vorsichtiges Rantasten, denn wie erwähnt, sind unsere baumelnden Wegbegleiter zumeist Sensibelchen – gehst du ruckartig dabei vor, ist es mit der Lust oft erst einmal vorbei, manchmal sogar vollständig für die nächste Zeit. Wenn dein Kerl mehr will, es intensiver braucht und fordert, dass du ihn härter rannimmst, wird er dir das definitiv zeigen. Die Sensibilität besitzen unsere Hoden nicht nur in ihrem Herzen, also im Inneren, sondern auch auf der Haut. Beste Voraussetzungen um mit kleinen Reizen eine große lustvolle Reaktion herauszukitzeln. Dazu eignen sich zum Beispiel Eiswürfel, mit denen du die Haut kurz berührst, bevor du die kalte Stelle mit deinen Lippen oder deiner Zunge wieder erwärmst. Gerade das Wechselspiel kann die Lust in ungeahnte Höhen peitschen. Abzuraten ist übrigens von klebrigen Lebensmitteln (Honig), die sich nur schwer wieder entfernen lassen. Es macht hier absolut keinen Spaß, wenn beim Entfernen der Substanz einzelne Haare am Hodensack ausgerissen werden.

Apropos Haare am Hodensack: Auch die Intimrasur kann zu einem lustvollen Vorspiel werden. Viele Kerle stehen darauf, wenn ihnen ein anderer Mann den Sack rasiert, vorausgesetzt, er ist in einer Nassrasur geübt. Wer hier abseits seiner eigenen Hoden üben möchte, dem kann mit Avocados geholfen werden. Angst haben braucht man allerdings nicht, die Haut am Hodensack ist in der Regel recht dick. Die Intimrasur schafft auch eine besondere Nähe und Intimität, da sich der andere Mann ganz ausliefern muss. Das sorgt nicht nur für einen Kick im Kopf, sondern kann beiden auch als Vorspiel für ein Rollenspiel dienen. Einige Männer finden eine frisch rasierte Haut am Hodensack und rund um den Schwanz auch bei sich selbst so anregend, dass sie sofort willig und extrem geil werden. Die Haut ist dann noch sensibler und kleinste Berührungen der Fingerkuppen können bereits eine große Wirkung haben – im wahrsten Wortsinn.

Auch wenn beim Sex Spielzeug wie Cock- oder Hodenringe zum Einsatz kommen, nimmt die Intensität frisch rasiert zumeist zu. Und es passiert auch nicht, dass man sich einzelne Haare einzwickt und diese mit den ersten Bewegungen versehentlich selbst herausreißt. Ein Cock-Ring, der Schwanz und Hoden miteinschließt, sorgt auch dafür, dass die Eier praller und härter werden – für einige Männer ein besonderes Erlebnis, das die Lust weiter vorantreibt. Auch Auflege-Vibratoren können für besondere Momente sorgen, wenn an den Hoden angelegt werden. Ansonsten bietet sich zum Beispiel auch eine Feder an, mit der man die Bälle triezen und kitzeln kann, bis unser Kerl vor Lust nach mehr bettelt. Intensiviert werden kann der Lustgewinn rund um unsere Hoden auch, wenn der Empfänger gefesselt ist und tatsächlich nicht ins Geschehen eingreifen kann.

Die Hoden eignen sich dabei nicht nur für ein wunderbares Vorspiel, sondern natürlich können sie im weiteren Verlauf immer wieder gerne auch beim weiteren Sex mit eingebaut werden. Bei einem Blowjob können die Hoden immer wieder sehr gut sogar mit zum Einsatz kommen, geleckt oder liebkost werden. Spannend ist auch ein Rollentauch, sprich, du leckst und „bläst“ seine Eier, während du ihm den Schwanz „nur“ massierst. Wenn in der Hitze des Gefechts ein Kerl bereits kurz vorm Orgasmus steht, kann eine Konzentration auf seine Hoden die Situation ein Stück weit auch entschärfen und so für ein lustvolles Hinauszögern sorgen. Und natürlich dürfen die Eier gerne ebenso direkt beim Ficken mit dabei sein. Sowohl aktive wie passive Kerle finden es bisweilen sehr reizvoll, wenn die Hoden beim Analsex laut gegen den Damm des Passiven klatschen. Nimmt dich ein Kerl in der Doggy-Stellung, kannst du auch nach hinten greifen und seine Eier massieren. Auch bei der Reiterstellung kannst du dich nach hinten lehnen und lustvoll zupacken. 

Hoden to go! Ja, auch das geht, sprich das kleine Erlebnis für zwischendurch. Mit den Hoden kann man auch wunderbar zwischendurch spielen, beispielsweise wenn ihr beide auf der Couch sitzt und bei Netflix chillt oder ihr euch im Kino einen Blockbuster gönnt. Der Schwanz springt hier meistens schnell und drängelnd in die erste Reihe, aber ab und an gönnt es euch und eurem Kerl doch, sich einmal nur um die Eier zu kümmern und diese lustvoll zu graulen. Ein Geheimtipp unter Sex-Experten soll auch das berühmte „big w“ sein, also das große W. Dabei fährst du mit der Zunge die Form eines Ws an seinem Hodensack ab, langsam genussvoll von links nach rechts. Zwischendurch kann man in der Bewegung pausieren, mit der Zungenspitze etwas mehr punktuellen Druck aufbauen und dann weiterziehen. Eine weitere Frage gerade beim Spiel mit der Zunge ist jene nach der Feuchtigkeit – in einigen Pornos hast du vielleicht schon einmal gesehen, wie dicke Speichelfäden aus dem Mund eines Boys laufen, während er einen harten Schwanz bläst. Ähnliches geht auch beim Spiel mit den Hoden und einige Männer stehen extrem darauf, wenn ihre Eier richtig feucht mit Speichel bedeckt sind. Probieren geht auch hier über Studieren.

By the way: Das Erforschen und Entdecken der Lust an den big balls beruht auf Gegenseitigkeit. Auch als empfangener Part kann man mitmachen, und sei es nur, indem man durch Stöhnen oder zielgerichtete Kommunikation klarmacht, was einen besonders heiß werden lässt. Trau dich, Befehle zu erteilen! Dein Hodenmasseur kann nicht erahnen, wann bei dir der Kick besonders groß ist. Manchmal können sich so auch vollkommen neue Erfahrungen offenbaren und so manchem Mann wird klar, dass er ein sehr naheliegendes Lustzentrum jahrelang hat brach liegen lassen. Auch die Lust zum Extremen, beispielsweise dem CBT (Cock and Ball Torture), entwickelt sich schrittweise. Ob in einer Beziehung oder mit dem Fuck-Buddy deiner Wahl, mit Zeit und Lust lassen sich Grenzen ausloten und auch gegebenenfalls verschieben. Gerade auch das „Foltern“ unserer Eier ist ein weites Feld und reicht von sanften Schlägen mit den Fingerspitzen über Elektrostimulation bis zu derben Fußtritten (Ball Busting). Geht sexpositiv und auch hier neugierig an die Sache heran und schaut, was euch gefällt – und was nicht. Es ist auch vollkommen in Ordnung, keinen Lustgewinn dabei zu empfinden, aber es wäre schade, bereits vorab alles auszuschließen, nur weil die eigenen Grenzen oder Vorurteile im Kopf das vielleicht nicht zulassen. Eines dieser Spielarten ist zum Beispiel auch das Beschweren der Hoden mit zusätzlichen Gewichten, sodass der Hodensack noch weiter aus dem Körperinneren heraustritt. Gerade der Anblick der eigenen big balls macht manche Kerle dann besonders heiß, sie verbinden mit großen hängenden Eiern auch eine wilde, beinahe animalische Männlichkeit. Am Ende zählt nur eines: Deine Lust soll genussvoll gesteigert werden und bestenfalls dein sexueller Horizont sowie deine ureigene erotische Spielwiese vergrößert werden. So können unsere big balls bestenfalls vor Ekstase in unserem Kopf erklingen, ganz ähnlich wie die vibrierenden chinesischen Qi-Gong-Kugeln, die früher in unseren Händen für Entspannung sorgten und dabei ein sonores Klingen von sich gaben. Ein cooler Sound fürwahr, doch noch besser ist ein lustvolles Stöhnen eines Kerls, während du seine Kugeln in Händen hältst. (ms)

Redaktionhttps://him-magazine.de
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