Ein exklusiver Einblick in das Leben eines Rubbergimps: BDSM und Rubber in voller Pracht

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Ein Leben als Rubbergimp: „You are just a drone!“

Rubber ist einer der beliebtesten Fetische in der Kinky-Welt. Viele Kinkster haben große Freude daran, sich in Latex-Outfits zu zwängen und ihre Neigungen auszuleben. Diese können ganz unterschiedlich ausfallen. Während die einen gerne in Latex Sex haben, oder in sexy Rubber-Outfits in Clubs gehen, gibt es auch eine Menge an Boys, die noch tiefer in die Welt des Latex eintauchen. Wortwörtlich von Kopf bis Fuß. Das Ergebnis: der perfekte Rubbergimp! Ein Objekt, ohne eigenen Willen, das bereit ist, seinem Master zu dienen. So auch German Rubberboy. Gegenüber dem HIM MAGAZINE gewährt der 23-jährige Kinkster aus Köln exklusive Einblicke, wie das Leben eines Rubbergimps in einer Session aussehen könnte.

Getting ready: „Zieh dein Rubber an, Boy!“

Der Beginn eines Rubbergimp-Spiels ist eigentlich nahezu immer gleich, wie der einer normalen Session. Mit Betreten des Playrooms wird als Erstes das Latex herausgekramt. Noch im selben Moment heißt es dann plötzlich „Zieh dein Rubber an, Boy!“ Als guter Sub höre ich natürlich auf meinen Master und ziehe kurzerhand meinen Latexanzug an. Schön geölt. Innen wie außen, sodass das Rubber auch schön glänzt. Nachdem ich mich angezogen habe, gehe ich brav auf die Knie. Das Gefühl des enganliegenden Rubbers macht mich jetzt bereits sehr geil. Als nächstes legt mir der Master Hand- und Fußfesseln an. Es folgen Ketten, um den Bewegungsradius einzuschränken. Dadurch wird man noch willenloser.

Compleating the Gimp: Maske auf und Halsband an!

Noch auf den Knien sitzend höre ich die Ketten an den Händen und Füßen rasseln. Im gleichen Moment merke ich, wie mein Master zu den Latexmasken greift. Diese stehen wie immer über Kopfmodelle gestülpt auf einem Regal am Eingang des Playrooms. „Welche darf es heute sein?“, denkt sich mein Master wohl. Zielsicher greift er nach der mikroperforierten Maske. Eine Latexmaske, die abgesehen von Mini-Löchern an manchen Stellen sonst komplett geschlossen ist und den Gimp vor eine Herausforderung beim Atmen stellt. Kurzerhand stülpt mir mein Master die Maske über. Ich sehe nichts mehr, fühle aber am ganzen Körper das Rubber. Als nächstes spüre ich, wie mir etwas um den Hals angelegt wird. Es klimpert. Das kann ja nur das Halsband sein. Darauf groß zu lesen ist für alle anderen das Wort SLAVE. Ein Klick und es ist verschlossen. Keine Chance mehr zu entkommen. Noch einen Knebel und alles ist perfekt. So, wie es sich für einen Rubbergimp gehört.

Starting programming the drone: „You are just an object, just a drone!”

Keine zehn Sekunden später spüre ich eine Hand an den Handfesseln. Zweimal macht es Klick. Die Kette fällt auf den Boden. „Hände hinter den Kopf, Gimp!“ Gesagt getan. „Du bleibst so, bis ich dir etwas anderes sage, verstanden?!“ Ich rühre mich keinen Zentimeter. Nach etwa fünfzehn Minuten kommt die Hand zurück. Ich spüre einen kräftigen Ruck an meinem Halsband. „Steh auf Gimp!“ sagt die Stimme. Ich stehe auf und lasse mich von der Hand führen. Wie ein Objekt, das von A nach B getragen wird. „Leg dich hin Gimp!“, heißt es plötzlich. Keine halbe Minute später liegt das schwarze Objekt regungslos da. Hände ziehen die Arme und Beine des Objekts in die gewünschte Position. Nacheinander macht es erneut viermal „Klick“. Möglichkeiten, sich zu bewegen? Fehlanzeige! Aber wozu auch? Ein Objekt bewegt sich ja schließlich nicht von alleine. Als nächstes spüre ich etwas über der Maske, auf Höhe beider Ohren. Nur wenige Sekunden später ertönt eine Stimme. Auf Englisch. „Let’s start your training gimp. You are just an object, just a drone!“ Immer wieder ertönt der Satz, der in mir nochmals mehr das Bewusstsein dafür schärft, was ich bin. Ein komplett in Rubber gehüllter Gimp. Eine Drohne, die das tut, was von ihr verlangt wird. Und wieder steigt die Geilheit in meinem Körper an. Immer tiefer tauche ich in diese Welt ein. Atemkontrolle und die Kontrolle meines Schwanzes lassen das Ganze umso intensiver wirken. Stunden vergehen, ohne dass ich an andere Dinge denke. Es ist wie in Trance. 

Next Level: Vakuum

Nach der Programmierung folgt der nächste Schritt. Ob es noch der gleiche Tag ist, kann ich nicht sagen, das Gefühl für Zeit ist unwichtig geworden. Der Master drückt mich auf den Boden. „Vor dir liegt etwas Schönes, meine Drohne. Du wirst jetzt gleich mit den Füßen voran dort hineinkriechen.“ Gesagt, getan. Nun lieg ich da. Offenbar in einem weiteren Sack. Möglicherweise einem Vakuumbett. Der Sack wird nach und nach zugemacht. Als nächstes ertönt ein lautes Geräusch. Die Luft um mich verschwindet und der Sack presst sich überall an mich. Erneut bin ich bewegungsunfähig. Luft bekomme ich nur durch eine kleine Öffnung. Aber auch nicht viel. Von außen nähert sich wieder eine Hand, ich spüre sie an meinen harten Schwanz. Nur wenige Momente später liegt mein Kolben zugänglich für die Hand außerhalb des Sacks. Immer wieder gleitet die Hand über meinen Schwanz. Viel Zeit der Bewegungsunfähigkeit und der Geilheit verrinnt.

Stored like an Object

Selbst nach der Vakuumfesselung ist noch nicht Schluss. Viele Abende klingen zumeist gemütlich aus. Zumindest für den Master. Mit einem schönen Glas Rotwein. Für mich bedeutet das dann rein in den Tischkäfig und als Dekoration dienen. So auch dieses Mal. An den Händen gefesselt geht es auf Knien in den Käfig. Nur der Kopf schaut aus der Tischplatte heraus. Dann heißt es, still warten, bis der Master seinen Wein genüsslich ausgetrunken hat.

Good night my drone!

Nachdem der Wein ausgetrunken ist, ist es meistens Zeit zum Schlafen. Auch hier unterscheiden sich die Freiheiten. Während der Master natürlich alle Freiheiten der Welt hat, bedeutet das für mich als Rubbergimp die nächste gesicherte Aufbewahrung. In der Regel in einem dafür vorgesehenen Bondagesack aus Rubber. Liegen ist darin normal möglich, aber selbstverständlich mit Einschränkungen. Angefangen bei den Armen. Diese kommen in spezielle Taschen, damit der Gimp nicht in Versuchung kommt, nachts auszubrechen. Der Kopf kommt in eine, am Bondagesack hängende Maske. Danach wird dieser zugezogen. Für maximale Sicherheit sorgen weitere Gurte, die der Master an mehreren Stellen um mich spannt. Danach ist die Bewegungsfreiheit wieder auf ein Minimum begrenzt. Und so beginnt die Nacht, wie der Tag begann: mit einem Gefühl von enganliegendem Latex von Kopf bis Fuß. Ein letztes Mal ertönt die Stimme des Masters: „Gute Nacht mein Gimp!“ (gr)

German Rubberboy
German Rubberboy ist ein 23-jähriger Kinkster aus Köln. Seit mehr als fünf Jahren lebt er seine Begeisterung für BDSM und Rubber aus. Bondage, Breathcontrol und Gimpplay sind nur einige seiner Kinks.

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