HÖR AUF DADDY!

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Der schwule Superstar Colton Ford hat etwas Heißes für dich!

Hunderttausende Kerle weltweit hingen Colton Ford über viele Jahre an den Lippen, lauschten seiner Daddy-Stimme und wünschten sich sehnsüchtig, er würde ihnen befehlen, endlich niederzuknien vor seinem mächtigen Kolben in der Hose. Im Jahr 2003 wurde er vollkommen zurecht zum „Gay Performer des Jahres“ gewählt. Ford wechselte schrittweise ins Fernsehgeschäft und war so auch drei Staffeln lang als Sheriff Trout in „The Lair“ zu sehen.

Auch heute noch hängen viele Männer an seinen Lippen, dieses Mal allerdings auch, weil Ford seit 2008 eine beachtliche Karriere als Singer-Songwriter hingelegt hat. Seitdem veröffentlichte er mehrere Alben und Hitsingles und war einige Male mit seinen Songs in den Billboard-Charts. Er arbeitete mit namhaften DJs und Songschreibern zusammen, unter anderem auch mit der Gay-Ikone Cyndi Lauper. Inzwischen wurde der 60-Jährige offiziell zu den „Top 50 Gay Male Musicians“ gewählt.

Stillgestanden und hergehört, Jungs!

Und jetzt hergehört, Jungs und Männer, Daddy hat euch etwas zu sagen! Colton Ford hat ein neues heißes Album für euch! Sein neues Album „Permission“ deckt ein breites Spektrum an Geschichten ab, von lustvollen Begegnungen über Verliebtheit und verlorene Liebe bis hin zum Umgang mit Untreue. Die Zusammenstellung zeitgenössischer R&B- und Popsongs enthält auch Botschaften über das Älterwerden und das Coming-Out. „Der Titelsong des Albums, Permission, handelt davon, dass wir so leben sollten, wie wir geboren wurden! Wir sollten ein authentisches Leben führen, und dafür brauchen wir keine Erlaubnis von irgendwem. Wir müssen es uns einfach nur selbst gestatten!“, erklärt Ford.

Einige der Geschichten – wie „Won’t Look Back“, ein Song über eine schwierige Beziehung, die Ford vor Jahren erlebte – stammen direkt aus seinem eigenen Tagebuch. Und man möchte nur zu gerne wissen, welche anderen Kerle und welche spannenden sexy Abenteuer darin verewigt worden sind. In anderen Songs wiederum verarbeitet der 60-Jährige Muskelkerl mit der behaarten Daddy-Brust seine Beobachtungen – und Ford ist ein sehr guter Beobachter! Dann gibt es noch kleine sexy Romanzen wie „Handle It“, die erste Singleauskopplung des Albums. Seine Fans und die, die es werden wollen, können sich kurzum auf Songs freuen, die lustig, provokativ sexy und wild romantisch sind. „Mein Song ´Handle It´ ist die Art von schnulzigem R&B-Song, die ich liebe“, schwärmt Ford gegenüber dem HIM MAGAZINE. Der Produzent Spin Sista hat den Track, die Hook (Der Abschnitt eines Tracks, der aus einem Song hervorstechen, einprägsam sein und schlussendlich die Aufmerksamkeit der Hörer auf sich ziehen soll) und die erste Strophe geschrieben. Ford schrieb die zweite Strophe und die Bridge (Die Bridge ist eine musikalische Passage, die einen Teil eines Songs mit einem anderen Teil verbindet), dann organisierte er den Song und arrangierte seinen gesamten Gesang. Spin Sista schuf daraufhin einen völlig neuen Track und fügte zusätzliche Hintergrund-Vocals hinzu.

Videodreh mit Pornostars!

Die Verspieltheit des Songs spiegelt sich auch in seinem Video wider. Das Video zu „Handle It“ wurde in den The Barracks und Snap Studios in Palm Springs gedreht und zeigt den sexy Künstler mit seinen echten Pornostar-Freunden Drew Sebastian, Mack Austin und Macho Dog. Die Männer schlüpfen in die Rollen von Go-Go-Boys in einem schwulen Underground-Nachtclub, die ihre Hände nicht von den Jocks der anderen lassen können. „Zwischen uns vier herrschte eine intensive Chemie, und das sieht man auch, besonders in der expliziten Version des Videos“, lacht Ford.

Ford ist auch der Meinung, dass die stark sexualisierten Szenen in dem Video den Trend zur generationenübergreifenden Sexualität weiter vorantreiben können. Vergessen sollte Age-Shaming in der Gay-Community sein – bei einem Mann wie Ford sowieso kein Problem. Oder anders gefragt: Wer würde nicht alles mit sich machen lassen, wenn Colton Ford nur einmal mit den Fingern schnippt? Genau! Zwei der Männer, darunter Ford, sind 60 Jahre alt, ein Darsteller ist in den Vierzigern und der andere in den Dreißigern. „Ich finde es wunderbar, dass Männer in unterschiedlichen Lebensphasen auf der Tanzfläche und im Schlafzimmer eine gemeinsame Basis finden“, sagt Colton Ford. „Uns die Erlaubnis zu geben, uns selbst und unser Leben zu erforschen, einschließlich der wunderbaren Erfahrungen, die wir mit anderen teilen, wenn wir uns in deren Welt bewegen, ist befreiend!“

Das neue Album „Permission“ beginnt mit „Don’t Stop“, einem Song über eine heiß-kalte Beziehung, in der sich ein Kerl weigert, sich mit ganzem Herzen auf seinen Liebhaber einzulassen. Der zweite Song, „No Time To Waste“, handelt von einer schwulen Beziehung mit jemandem, der mit seinem Coming-Out kämpft. „You (Don’t Wanna Wait)“ handelt von jemandem, der unbedingt das nächste Level im Leben erreichen will, und „You Told Me So“ erzählt vom Älterwerden und davon, dass man nicht mehr die Ausdauer hat, die ganze Nacht lang zu feiern. Wir sind uns allerdings sehr sicher, Ford hat durchaus noch immer die Ausdauer in seinen Lenden, andere Dinge die ganze Nacht lang zu tun – und zwar richtig gut! Wir stellen uns als Versuchskaninchen gerne zur Verfügung, Colton! Damit sind wir schon beim besprochenen Song „Handle It“, ein heißer Ritt über wilden Sex und das Abschleppen, bevor er uns mit „Triflin“ seine ganz persönliche Kampfansage zum Thema Fremdgehen offenbart. Der siebte Track des Albums, „That Don’t Make It Right“, befasst sich ebenfalls mit Untreue, während „Won’t Look Back“ den Hörer dazu auffordert, sich von dysfunktionalen Beziehungen zu lösen.

Es folgt der Titeltrack „In The Morning“ und dann „Amazing“, zwei Liebeslieder. Wir verlieben uns auch augenblicklich, wenn wir uns vorstellen, was bei Colton Ford jeden Morgen („In The Morning“) im Bett so richtig fantastisch („Amazing“) abstehen könnte! Könnte Fords Morgenlatte am Ende unser Schicksal sein? Wie passend, dass der letzte Track auf seinem neuen Album dann gerade auch „Destiny“ lautet – unser Lieblingsdaddy erzählt uns darin, dass wir unsere Träume im Leben immer weiter verfolgen und nicht aufzugeben sollten, solange, bis man sie erreicht hat. Wenn Colton Ford seine Hosen fallen lässt, sind wir dabei unserem Traum schon sehr nahe… 

Lebe deinen Traum, jeden Tag!

Für Colton Ford ist das allerdings tatsächlich ein wirklich wichtiges Credo, das er auch jeden Tag mit Leben füllt! Es hat ihn weit gebracht, bedenkt man, dass seine Leidenschaft für Musik bereits vor vier Jahrzehnten durchschlug. In den 1990er Jahren war er bei der Produktionsfirma MIDE Productions des Grammy-nominierten Produzenten/Songwriters Denise Rich unter Vertrag und hatte zwei Verträge mit Virgin, von denen der erste ihn mit dem Godfather of House Music, Frankie Knuckles, zusammenbrachte. Seitdem hat er fünf Alben in voller Länge veröffentlicht: Tug of War, Under the Covers, The Way I Am, Glenn Soukesian und jetzt sein neues Album, Permission. Außerdem hat er zwei EPs, Next Chapter und Unity, und zahlreiche Singles auf den Markt gebracht.

Zu seinen Kollaborateuren gehören Frankie Knuckles, Chris Willis (David Guetta), Nervo (Kelly Rowlands, Kesha, Britney Spears), Wawa (Kylie Minogue), Redtop (Beyoncé, Taio Cruz), Larry Peace (Prince) und Erik Griggs (Jordan Sparks, Chris Brown) sowie seine aktuellen Kreativpartner Spin Sista und The Real RJS. Zusätzlich zu seinen eigenen zahlreichen Top-10-Musikvideos war Colton Ford in Cyndi Laupers Video für ihre Hitsingle „Into The Nightlife“ zu sehen und trat auf der von Lauper organisierten True Colors Tour 2008 auf. Im Kino war er zudem an der Seite von Madonna und Rupert Everett in „Ein Freund zum Verlieben“ zu sehen. Und auch im Theater und am Off-Broadway machte der heute 60-Jährige in den letzten Jahren eine verdammt gute Figur – auch das allerdings wundert uns kaum. Colton Ford ist ein Tausendsassa, bis heute unfassbar sexy, kurzum, der ultimative Gay-Daddy mit einem großen Kolben zwischen den durchtrainierten Beinen – und singen kann er auch noch. Das Schönste an seiner Karriere mag allerdings sein, dass er all die konservativen Hardliner Lügen straft, die Porno-Darsteller sowie sexpositive schwule Männer noch immer zu gerne vorschnell und abwertend in die Schmuddelecke stellen. Colton Ford zeigt uns und der Welt – du kannst alles werden und alles sein und dabei verdammt viel Spaß am Sex haben. Schäme dich nicht, wer du bist, schäme dich nicht für deine Sexualität! Nutze diese Kraft und ficke die Welt, bis sie lustvoll mit dir zusammen in purer Ekstase aufstöhnt. Danke, Colton! (jh)

Colton Fords: Permission

linktr.ee/ColtonFord

Musik: ditto.fm/permission-colton-ford

Redaktionhttps://him-magazine.de
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